Helau – oder?

Falls jemand für den Karneval ein Kostüm als Muslim plant, bitte bedenken, dass es 1934 Karnevalswagen mit als Juden Kostümierten gab – das ist nicht lustig!

http://www.yadvashem.org/yv/de/education/ceremonies/antisemitism.asp

Wer gegen solche und andere Dummheiten im Vorfeld schon was unternehmen will, denen seien die Plakate auf der Website der „Öffentlichkeit gegen Gewalt“ empfohlen.
– – –

Publikationen
Antidiskriminierungsbüro Köln

oegg.de

 „Ich bin kein Kostüm!“ –

Forum gegen Rassismus und Diskriminierung initiiert Plakatkampagne

„Ich bin kein Kostüm!“ – So wird es an den Tagen des diesjährigen Straßenkarnevals auf den Infoscreens in den U-Bahnen zu lesen sein.

Denn einige Kostüme stärken rassistische und stereotype Bilder. Europäer_innen benutz(t)en diese Bilder, um Ausbeutung und Unterdrückung von bestimmten Menschengruppen zu rechtfertigen. Dies ist den wenigsten Träger_innen der Kostüme bewusst. Die Zeit des Kolonialismus und der sogenannten „Entdeckungen“, die mit Massenmorden und anderen Gräueltaten einhergingen, wird bislang nicht ausreichend aufgearbeitet. Das sog. „Indianderkostüm“ und andere diskriminierende und teils romantisierende Bilder bestimmter Gruppen geben die Älteren so immer wieder an die nächste Generation weiter.

Source: www.oegg.de/index.php?de_ab-2008

 

About Schiffer

Gründung (2005) und Leitung des gemeinnützigen Instituts für Medienverantwortung IMV

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*

x

Check Also

Recherche und Akteneinsicht

Einblicke in die Behinderung des Journalismus – – – Facebook3TwitterGoogle+0

Writing in Exile

Ein lesens- und hörenswerter Beitrag über die einseitige Wahrnehmung von Geflüchteten – gesellschaftlich, künstlerisch und ...

Schwarze Liste für Journalisten?

Über 30 Journalisten wurde die erteilte Akkreditierung für den G20 Gipfel ohne Begründung wieder entzogen. ...